Autor-Archiv C. Ludwig

VonC. Ludwig

Einweihungsfeier und Kinderfest

Morgen ist es so weit! Am 28.10. findet auf der Feuerwache Süd bei der Freiwilligen Feuerwehr Rheinau die Einweihung des neugebauten Jugendraumes statt. Um dieses Ereignis gebührend zu Feiern wird es von 11-16 Uhr auf dem Gelände der Feuerwache ein Jugendfest geben zu dem alle Kinder und Jugendlichen aus Rheinau und der Umgebung herzlich eingeladen sind.
Es wird einen Foodtruck und Getränke geben. Fahrzeugschau, Fotostand, Spiele mit der Jugendfeuerwehr und ein Soccerfeld sind geplant.
Zwischen 13:00 Uhr und 14:30 Uhr wird der neue Jugend(t)raum dann durch ersten Bürgermeister Christian sprecht und Stadtjugendfeuerwehrwart Rouven Hübner feierlich eröffnet.
Der Jugendraum und das Kinderfest werden unterstützt durch das Social Class Projekt der Businessschool Mannheim, dem Stadtjugendring Mannheim und des Bezirksbeirat Rheinau.

VonC. Ludwig

Zeltlager Mannheim 2017

Vom 2. – 5. Juni 2017 veranstalten wir das große Kreiszeltlager in Mannheim. Auf 8000 m² Lagerfläche bieten wir euch ein ganz besonderes Zeltlager das Ihr so noch nie erlebt habt!

Ein riesen Feuerwerk, ein Fahrgeschäft, Food Trucks, viele tolle Eintritte in Museen und Einrichtungen, Besichtigungen, Spiele, Liveshows und Musik. Das solltet ihr nicht verpassen, also seid dabei!

VonC. Ludwig

Abnahme der Leistungsspange 2016

Auf den Befehl „Wasser marsch!“ kommt kein Wasser. Denn geübt wird „trocken“ – aber doch ernsthaft: Mitglieder von Jugendfeuerwehren aus ganz Baden-Württemberg kamen nach Käfertal, um auf der Bezirkssportanlage die Prüfungen zur „Jugendleistungsspange“ abzulegen. Mannheim durfte den Wettbewerb erstmals ausrichten.

Vier Saugschläuche richtig kuppeln, per Leine sichern, an die Pumpe anschließen, von dort Druckschläuche ausrollen, Verteiler anschließen, Strahlrohre in Stellung bringen – das ist nur eine der Aufgaben. „Da steht aber keiner mit der Stoppuhr, das wäre nicht jugendgerecht – aber die Handgriffe müssen schon sitzen“, erläutert Stadtbrandmeister Norbert Windecker, worauf es bei dieser Aufgabe ankommt.

Heiner Starke (16) stellt sich ihr gerne. „Weil wir gut sind, hier dürfen nur die ganz Guten her“, erklärt stolz das Mitglied der Feudenheimer Jugendfeuerwehr. Der gehört, seit sechs Jahren, auch Nando Baudrexel an: „Ich wurde in der Schule von Freunden angesprochen, „und ich fand es interessant und bin gerne dabei“. Valentin Martus (17) macht ebenso gerne mit, zumal er „später mal Leben retten will“, wie er sagt. Tobias Cesca (15) kann sich das auch vorstellen – bei ihm weckte ein Besuch der Messe „Jobs for Future“ das Interesse an der Feuerwehr.

Für die ist die Jugendfeuerwehr natürlich wichtig, um Nachwuchs zu gewinnen, betont Rouven T. Hübner, der Stadtjugendfeuerwehrwart. Aber es gehe auch „einfach um Jugendarbeit“. „Begriffe wie Fairness, Können, Geschicklichkeit und Teamgeist sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr“, sagt er, doch die würden bei der Jugendarbeit in den Feuerwehren gefördert.

Darauf sind auch die sechs Aufgaben ausgerichtet, denen sich die 15- bis 17-jährigen Teilnehmer für die Leistungsspange stellen müssen. Ein Staffellauf gehört ebenso dazu wie der Aufbau eines Löschangriffs, eine Schnelligkeitsübung, Kugelstoßen oder ein Wissenstest zu Allgemeinbildung und Feuerwehrtechnik.

„Sie müssen wissen, wer der Bundespräsident ist, wie der Ministerpräsident heißt, oder eben Informationen zu Fahrzeugen“, schildert Anna Lena Wulsten, eine der Schiedsrichterinnen, worauf es ankommt. Aber Einzelkämpfer seien nicht gefragt – die Gruppe muss sich beraten und zu einem Ergebnis kommen. „Es steht immer im Vordergrund, dass man miteinander arbeitet, die Gruppe geschlossen auftritt, sich klar abspricht, dass keiner nuschelt, auch alle korrekt angezogen sind“, erläutert Matthias Waldecker von der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt, der den Aufgabenparcours gestaltete.

Über 140 Jugendliche aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis sowie Buchen, Schwäbisch Hall, Winnenden oder Ravensburg sowie verschiedenen Mannheimer Vororten haben sich ihm gestellt – darunter auch Mädchen. „Die stehen den Jungs in nichts nach“, sagt Julia Emmert, eine der Schiedsrichterinnen, die sonst in der Freiwilligen Feuerwehr Plankstadt aktiv ist. „Es ist für die meisten Mitglieder noch mal ein schöner Höhepunkt und ein Abschluss, ehe sie zur aktiven Wehr übertreten“, sagt Hübner.

Bericht und Foto: Mannheimer Morgen von Peter W. Ragge

VonC. Ludwig

GRISU entdeckt die Kindergruppe

Unter diesem Namen fand am 17. September 2016 ein Lehrgang zum Thema „Unterrichtsgestaltung für Kindergruppen (6-10 Jahren) in der Jugendfeuerwehr“ im Rettungszentrum in MA-Friedrichsfeld statt. Unter der Leitung von Referentin Nadine Krenz von der Landesfeuerwehrschule Bruchsal bekamen die 16 Teilnehmer aus verschiedensten Jugendfeuerwehren in Baden-Württemberg (u. a. Weinheim, Trossingen, Walldürn) einen Einblick in die Gestaltung und Planung von Gruppen mit Kindern unter 10 Jahren.

Der Stadtjugendfeuerwehrwart Rouven Hübner nahm ebenfalls an dem Lehrgang teil und sorgte auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer in der Mittagspause. Unterstützt wurde er dabei von seinem Stellvertreter Steffen Engelhart und  Kameraden von der Jugendfeuerwehr Friedrichsfeld.
Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß bei dem Lehrgang und wirkten aktiv bei verschiedenen Gruppenarbeiten mit. Dabei wurden wie so oft bei solchen Lehrgängen auch gleich neue Kontakte geknüpft, und bisherige Erfahrungen auf dem Gebiet der Kinderfeuerwehr ausgetauscht.
Kinderfeuerwehren gibt es in Baden-Württemberg erst seit 2012. In der Kinderfeuerwehr liegt der Schwerpunkt meist in der Freizeitgestaltung wie Basteln, Brandschutzerziehung, Ausflüge, Malen, Sport, gemeinsamen Backen/Kochen usw.
In der Jugendfeuerwehr (10 – 17 Jahre) liegt das Verhältnis von Freizeit und Feuerwehr dann bei 50/50 und es können bei der Jugendfeuerwehr auch verschiedene Leistungsabzeichen erworben werden, ähnlich wie auch im Sportverein.
Derzeit (Stand 31.12.2015) gibt es in ganz Baden-Württemberg 167 Kinderfeuerwehren mit 2033 Kindern.

Im Sommer 2017 will auch die Jugendfeuerwehr Mannheim mit einer Kindergruppe starten, Details dazu findet ihr dann auch hier.

VonC. Ludwig

Schneemann geht in Flammen auf

Gartenstadt: Rund 1000 Besucher verabschieden den Winter beim Sommertagszug

Wenn der Bürgerverein Gartenstadt zum Sommertagsumzug einlädt, ist die gesamte Gartenstadt auf den Beinen. Auf dem Freyaplatz stellten sich Kinder und Erwachsene auf. Hier gab es auch bunte Sommertagsstecken mit flatternden Papierbändern, süßen Hefebrezeln und mit ausgeblasenen Eiern zu kaufen.

Die Musikanten der Karlsterner Hexenzunft gaben mit ihren Trommeln den Marschrhythmus vor, und so setzte sich der Zug in Bewegung. Auch der Fanfarenzug der Käfertaler Karnevalsgesellschaft Löwenjäger und die Schönauer Showfanfare sorgten für den richtigen Ton.

Am Rodelhügel im Käfertaler Wald warteten schon eine Menge Leute auf den Umzug, hier gab es Speisen- und Getränke vom Bürgerverein Gartenstadt. Das Orchester Blau-weiß Waldhof spielte Frühlingslieder und andere Klassiker.

Heinz Egermann, der Vorsitzende des Bürgervereins, begrüßte eine große Schar Menschen, die am Umzug teilgenommen hatten und nun auf die Verbrennung des Winters warteten. Schätzungsweise 1000 Menschen waren es auch in diesem Jahr wieder. „So richtig merkt man den Frühlingsanfang heute noch nicht, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es richtig warm wird“, stellte Egermann fest. Und in der Tat beherrschten Winterjacken und Schals das Bild, denn es war kalt und windig. Aber alle Beteiligten wollten ja auch alles geben, um den Winter loszuwerden. Polizei, Deutsches Rotes Kreuz und die Jugendfeuerwehr Nord taten ihr Bestes, damit dies unfallfrei vonstattenging.

Waltraud Osieka vom Bürgerverein Gartenstadt stellte die Groß- und Familiengruppen vor, die in diesem Jahr mitgelaufen waren. Wie immer werden diese prämiert und bekommen in ein paar Wochen tolle Preise. Das Motto des Sommertagsumzuges lautete „Alle Kinder dieser Welt“ und an diesem Motto hatten alle Gruppen ihren Auftritt ausgerichtet. Die erste Gruppe kam von der Freilichtbühne und schickte ihre Mitglieder in prächtige Kostüme gewandet in den Ring: Da gab es Eskimos und Mexikaner, Afrikaner, Tibeter, Chinesen und drei geheimnisvolle Damen aus dem Morgenland.

Die Kinder der Klasse 1d der Alfred-Delp-Schule hatten sich Ponchos angezogen, auf denen lauter Kinder zu sehen waren, die sich an den Händen hielten. Die Kinder des Kindergartens Rottannenweg gemeinsam mit Kindern der Lebenshilfe hatten viele bunte Flaggen gebastelt, die sie fröhlich schwenkten.

Das Thema Flaggen hatten auch die Kinder des Kinderhauses Gartenstadt aufgegriffen, sie zogen einen großen Globus aus einem blauen Gymnastikball hinter sich her. Mitglieder des SPD-Ortsvereins Gartenstadt hatten sich mit Unmengen bunter Luftballons ausgestattet und verteilten sie. Die Kinder von St. Elisabeth hatten alle einen Globus als Helm auf und schwenkten bunte Flaggen. Die Familiengruppe Dexler war als schottischer Clan samt Highland-Castle angekommen, und eine weitere Formation bestand aus drei Köchen, die löffelschwingend über den Platz gingen.

Alle Gruppen stellten sich der Jury vor. Danach schritt Heinz Egermann mit Brandbeschleuniger und Streichhölzern zu Werk. Er übergoss den wunderschönen Schneemann, der wie immer vom Jugendhaus Waldpforte gebastelt worden war. Schnell fing die weiße Haut des Schneemanns Feuer, bis die ganze Figur in Flammen stand. Wenn der echte Winter genau so schnell verschwindet wie der Gartenstädter aus Stroh, kann man mit einem baldigen Frühling rechnen. Die Jugendfeuerwehr passte ganz genau auf, dass auch ja nur der Strohmann brannte.

Bericht aus dem Mannheimer Morgen vom 23.3.2016