Kategorien-Archiv Jugendfeuerwehr Abt. Innenstadt

VonC. Ludwig

Großübung der Jugendfeuerwehr Mannheim mit der Werkfeuerwehr Essity

Früh und regnerisch begann der vergangene Samstag am 19. Oktober. An diesem Tag war für die Jugendfeuerwehr Mannheim eine große Übung angesetzt. Früh morgens um 8 Uhr fuhren 5 Löschfahrzeuge voll besetzt mit Jugendlichen der Abteilungen Nord, Seckenheim, Neckarau und Innenstadt zum Firmengelände der Firma Essity auf der Friesenheimer Insel.

Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und unsere Floriansjünger wurden pünktlich um 9 Uhr von der ortsansässigen Werkfeuerwehr der Fa. Essity und ihren Mitarbeitern mit einem kleinen Frühstück empfangen.
Nach einer kurzen Stärkung kam dann auch schon die Einsatzmeldung! Es brannte ein Teil des Holzlagers der Firma. Die Werkfeuerwehr rückte mit Ihren Löschfahrzeugen aus und forderte kurz darauf die Jugendfeuerwehr zur Verstärkung an.
Mit allen 5 Löschfahrzeugen und mit Blaulicht und Sirene fuhren die jungen Nachwuchsfeuerwehrleute durch das Werksgelände zur Einsatzstelle, während die Werkfeuerwehr begann eine Wasserleitung mit großvolumigen F-Schläuchen zum Brandherd zu verlegen.
Um ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Holzlager zu verhindern, baute die Jugendfeuerwehr eine Riegelstellung mit 12 C-Rohren und mehreren Wasserwerfern auf.
Im Zuge der Übung konnte so auch gleich der neue Wasseranschluss getestet werden, welcher Löschwasser aus dem Rhein über 4 große Pumpen auf das Firmengelände pumpt.
Das angenommene Feuer konnte durch den massiven und schnellen Einsatz der Jugendfeuerwehr gelöscht werden und ein Flammenüberschlag verhindert werden. Aber das wichtigste: Alle Kids hatten einen riesen Spaß bei der Übung!
Nach dem alle Schläuche wieder aufgerollt und verstaut waren, ging es zur Stärkung wieder in das Gerätehaus der Werkfeuerwehr, wo die Kameraden uns zur Stärkung Riesenhamburger auf den Grill gelegt hatten.

Nach einem Gruppenbild gab es dann noch eine interessante Führung durch zwei Produktionshallen, wo die Kinder sehen konnten, wie Küchenrolle und Klopapier hergestellt, gerollt und verpackt werden.

Gruppenbild Essity 2019

Die Übung entstand durch eine Kooperation der Ausbildungswerkstatt der Firma Essity mit der Jugendfeuerwehr Mannheim, welche durch unsere hauptamtliche Bildungsreferentin für die Jugendfeuerwehr betreut wird.
VonP. Dick

Übung am Samstag, den 30.3.19

Am Samstag ging es für uns auf die Wache Nord in Käfertal, wo wir uns den Rüstwagen und den Kranwagen anschauten. Nachdem uns die ganze Ausstattung des Rüstwagens gezeigt wurde, der auf technische Erste Hilfe spezialisiert war, durften wir mit Hydraulikzylinder mal ein Tanklöschfahrzeug anheben, ein MZF auf einer Art Wagenheber ganz locker herumschieben oder ein bisschen mit der Schere experimentieren.
Etwas ganz Besonderes stellte aber der Kranwagen dar, da dieses Fahrzeug im Rhein-Neckar-Kreis eher selten vertreten ist und es für viele das erste Mal war, so einen Feuerwehrkran zu sehen. Der Kran wurde auch nach ausführlicher Erklärung des dazugehörigen Abrollbehälters ausgefahren, was ganz schön aufwendig war da auf viele Sachen geachtet werden muss, z. B. dass er gerade steht und das Gewicht gleich mäßig verteilt ist.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Kameraden der Berufsfeuerwehr für die Zeit und das ausführliche Erklären. Beendet wurde die Übung beim gemeinsamen Grillen.


VonP. Dick

Löschangriff am 22.03.2019

Für die Übung fuhren wir mit unserem FüKw, dem LF KatS und dem LF 10 nach Rheinau auf die Wache Süd. Vor Ort stellte sich heraus, dass es folgendes Übungsszenario gab: Es wurde eine Explosion mit zwei vermissten Personen gemeldet. Also wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Personen wurden gefunden und gerettet. Nachdem es einen Mayday-Ruf wegen eines bewusstlosen Angriffstruppführers gab, wurden die anderen Trupps nochmal hinein geschickt und der Truppführer aus dem Gebäude getragen. Somit wurde die Übung erfolgreich beendet und es ging zurück auf die Hauptwache.

VonP. Dick

Funkübung am Freitag, den 11.1.19

Bei der ersten Übung im Neujahr konnten die Jugendlichen ein letztes Mal für die Jugendflamme 1 üben, die nächste Woche nochmal abgenommen wird.
Der Rest der Gruppe machte mit dem FüKw, LF 10, LF KatS und der DLK eine Funkübung. Das FüKw diente als Sprachrohr zwischen den Gruppenführern der Fahrzeuge und einer Übungsleitstelle. Bei der Übungsleitstelle gingen zwar die Einsätze ein, die wesentlichen Aufgaben übernahm aber die FüKw-Gruppe z. B. welche Fahrzeuge eingesetzt werden und was für eine Priorität ein Einsatz hat. Die alarmierten Fahrzeugführer mussten dann am Ort der Einsatzstelle überlegen wie sie weiter vorgingen, das ans FüKw melden, was dann an die Übungsleitstelle weitergegeben wurde. Am Ende tauschten die Fahrzeugführer mit der FüKw-Gruppe und führten die Übung nochmal durch.

VonP. Dick

Jugendflammenabnahme am 8.12.2018

Heute war es soweit, die Abnahme der Jugendflammen stand an. Drei Anwärter für die Flamme eins und einer für die Flamme zwei wurden geprüft. Los ging es mit einer Übung. Ein Feuer ist im 2. OG ausgebrochen und durch den Rauch wurde eine Person im 3. OG eingeschlossen. Gekonnt wurde der Löschangriff aufgebaut, die Person gerettet und das Feuer bekämpft. Für den Kandidaten der Flamme zwei ging es weiter in den Bereichen Sport, Erste Hilfe und auch die Tastbox. Währenddessen ging es für alle anderen zum theoretischen Teil. Sie mussten unter anderem eine Doppelschlinge und einen Mastwurf machen, einen Schlauch ausrollen, einen Notruf absetzen und das Brandviereck erklären. Auch die älteren Jugendlichen durften mitmachen um Lücken in den Grundlagen aufzuzeigen. Nun wird gespannt auf das Ergebnis gewartet welches nächsten Samstag bei der Weihnachtsfeier bekannt gegeben wird.

VonP. Dick

Übung am Samstag den 27.10.2018

Am Samstag fuhren wir nach dem gewohnten gemeinsamen Frühstück nach Sandhofen an den Rhein. Dort bauten wir eine Saugleitung auf, damit alle mal gesehen haben, wie das überhaupt funktioniert und was man dafür alles braucht. Da jetzt genügend Wasser zu Verfügung stand wurden ein C- und ein B- Strahlrohr angeschlossen. Die Jugendlichen, vor allem die, die gerade für die Jugendflamme 1 üben, konnten herum experimentieren, wie es sich anfühlt wenn Wasser in unterschiedlichen Druckhöhen aus dem Strahlrohr schießt. Während dieser Aktion wurde eine Reporterin vom Mannheim Morgen auf uns aufmerksam, die eigentlich wegen dem veränderten Wasserspiegel des Rheins vor Ort war. Also haltet einfach mal nach uns Ausschau, beim nächsten Mal Zeitung lesen. Währenddessen übten einige Jugendliche das Thema Tierrettung an einer nassgewordenen Hummel. Nach etwas Beobachtungszeit wurde Sie auf den Namen Jonny getauft und zum Maskottchen der Jugendfeuerwehr Mannheim Abt. Innenstadt erklärt. Natürlich wurde Sie in sicherer Entfernung zu den Strahlrohren wieder ausgesetzt den Hauptsache Jonny geht es gut. Zum Abschluss traten das LF 10 und das LF KatS gegeneinander an und es ging darum so schnell wie möglich einen Löschangriff nach FwDV 3 aufzubauen. Die Verlierergruppe, in dem Fall das LF 10, mit wenigen Sekunden Rückstand, musste die Saugleitung wieder abbauen und wir fuhren zurück zur Wache.

 

VonP. Dick

Übung im Universitätsklinikum Mannheim

Wie man sogar im Mannheimer Morgen lesen konnte, gab es letzten Samstag eine Übung im Uniklinikum Mannheim. Geübt wurde die Evakuierung einer Intensivstation für Kinder. Kein sehr schönes Thema aber auch so etwas muss geübt werden, damit im Ernstfall alles klappt. Drei unserer jüngeren Jugendlichen durften hierfür Verletzte spielen. Dafür wurden sie mit Verbänden, Zugängen einer Magensonde oder auch einer Nasenbrille ausgestattet. Natürlich nur angeklebt bzw. nebendran geklebt. Für die Übung wurde natürlich niemand verletzt. Die Evakuierung selbst verlief reibungslos trotz schwieriger Umstände.
Magensonden, Beatmung und Zugänge haben alle ihren Grund und können nicht einfach mal so weggemacht werden. Doch durch die fachkundige Unterstützung des Rettungsdienstes hat es gut geklappt.
Nach erfolgreichem Abschluss der Übung gab es dann in der Kantine noch was leckeres zu essen. Trotz des unschönen Themas hat es unseren Jugendlichen viel Spaß gemacht. Und für die Aktiven Kameraden war es eine interessante Erfahrung.

VonP. Dick

24h-Übung Teil 5

Morgens um acht war dann ein Großteil der Jugendlichen wach. Ein BMA Fehlalarm trieb dann auch noch den restlichen Schlaf aus den Augen. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde angefangen schon ein bisschen Aufzuräumen. Die letzte Alarmdurchsage der 24h-Übung war eine BMA in dem Kindergarten vom nächtlichem Einsatz. Alarmiert wurde das LF KatS, LF 10 und der GWT. Nach einer kurzen Erkundung wurde ein störender Rauchmelder ausfindig gemacht und ausgeschaltet. Das LF KatS und der GWT rückten ab um die Aufräumarbeiten auf der Wache zu beenden und das LF 10 räumte noch die Reste von voriger Nacht weg. Als alle Fahrzeuge auf der Wache waren wurden sie nochmal richtig durchgeputzt und die Wache wurde noch fertig aufgeräumt. Alles in allem war es ein sehr gelungener Berufsfeuerwehrtag und alle Jugendlichen blieben übermüdet aber glücklich zurück. Vielen Dank an unsere Betreuer für die umfangreiche Vorbereitung, Anstrengung, Organisation und Zeit. Alle Jungendliche sind jetzt schon voller Vorfreude auf die nächste 24h-Übung.
Wir bedanken uns auch bei Marius, Sebastian, Michael und Andreas die unsere Maschinisten waren und uns zu jeder Alarmierung fuhren.

 

VonP. Dick

24h-Übung Teil 4

Es war schon relativ spät und die Jugendlichen hielten sich gerade überwiegend oben auf und entspannten sich, als der ganze Zug für einen Brand in einem Kindergarten mit vermissten Personen alarmiert wurde. Als die Fahrzeuge dann mit Blaulicht am Einsatzort ankamen, waren 2 Brände auf dem Hof zu sehen und das gesamte Gebäude war verraucht. Es wurden also Schlauchleitungen aufgebaut und das Feuer wurde bekämpft. Zeitgleich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit unseren neuen Übungs-PAs zur Personenrettung ins Gebäude geschickt. Nachdem das Feuer gelöscht wurde und die Personen in Form von Puppen gerettet wurden, wurde zügig alles abgebaut und es ging zurück auf die Wache, damit alle eine Runde schlafen konnten. Auch in der Leitstelle blieb es ausgenommen von paar Anrufen den Rest der Nacht ruhig.

 

VonP. Dick

24h-Übung Teil 3

…Lange blieb es nicht ruhig den das LF 10 und LF KatS wurden zu einem Buschbrand und der GWT zu einer Katze auf dem Baum alarmiert. Der Buschbrand wurde erfolgreich gelöscht und die Katze unversehrt gerettet.
Auch danach gab es wieder Freizeit und auch diesmal ließen die Einsätze nicht lange auf sich warten. Das LF KatS und der GWT wurden zu einer Verschmutzten Fahrbahn alarmiert, welche sich als sehr umfangreich heraustellte und deshalb auch etwas mehr Zeit in Anspruch nahm. Während dem Abbau bekamen wir noch eine BMA, die jedoch vom LF 10 übernommen wurde. Währenddessen wurde auf der Wache schon fleißig Pizza belegt und gebacken, sodass als wir ankamen die heiße Pizza schon bereitstand.
Das Pizzaessen wurde jedoch von einem Wohnungsbrand unterbrochen, zu dem das LF KatS und der GWT alarmiert wurden. Der Einsatz stellte sich als Fehlalarm heraus, aber wir konnten ein paar Kinder glücklich machen, denn der Einsatzort war die Wohnung von unserem stellvertretendem Abteilungskommandanten Marius. Auf dem Rückweg wurden wir von einem Auto aufgehalten, welches so auf der Straße parkte, dass Rettungsfahrzeuge keine Chance hatten durchzufahren. Nachdem der Fahrer auch nach mehreren Minuten Blaulicht und Martinshorn nicht auftauchte und die Polizeibehörde auf das Auto aufmerksam wurde, wurde uns von Marius noch eine Pizza spendiert. Der Fahrer schaffte es noch gerade so rechtzeitig zu seinem Auto, bevor es abgeschleppt wurde und wir fuhren weiter zur Hauptfeuerwache…

Morgen geht es weiter